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Eine weitere interessante Ausflüge

Mezní Louka (Rainwiese), Pravčická brána (Prebischtor), Hřensko (Herrnskretschen), Klamm des Flüsschens Kamenice (Kamnitz) (14 km). Der beste Ausgangspunkt für diesen Ausflug zur berühmtesten Felsenbrücke Europas und zur tiefen Klamm der Kamnitz ist der Ort Mezní Louka (Rainwiese) (Teil der Gemeinde Hřensko (Herrnskretschen)). Mezní Louka (Rainwiese) erreichen wir von Brtníky (Zeidler) aus mit dem Bus über Kyjov (Khaa), Doubice (Daubitz), Chřibska (Kreibitz), Rynartice (Rennersdorf), Jetřichovice (Dittersbach) und Vysoká Lípa (Hohenleipa) (30 km, Vorsicht es geht über eine Straße 3. Grades mit vielen Kurven). Von Mezní Louka (Rainwiese) aus (gebührenpflichtiger Parkplatz), folgen wir der roten Markierung (Gabrielina stezka (Gabrielensteig)) vorbei an mächtigen Felsen bis zum Naturdenkmal Pravčická brána (Prebischtor, www.pbrana.czwww.soutesky-hrensko.czwww.ceskosaske-svycarsko.cz). Es ist mit einer Höhe von 21m und einer Länge von 30m die größte Sandsteinbrücke Europas. Die Brücke selbst darf man nicht betreten, wohl aber einen gegenüberliegenden Aussichtsfelsen (für Eintritt der Zugang erfolgt nur über privates Land). Vom Pravčická brána (Prebischtor) aus wandern wir weiter auf der roten Markierung, der uns bis in die Gemeinde Hřensko (Herrnskretschen) führt (Einkehrmöglichkeit). Am Ortseingan der Gemeinde biegen wir auf den gelb markierten Wanderweg zur Edmundovy a Divoké soutěsky (Edmundsklamm und Wilde Klamm) ein. Der Weg führt durch eine Klamm mit wilden Felsen und dem klaren Wasser der Kamenice (Kamnitz). Etwa fünf Kilometer ist dieser Weg lang, den wir in zwei Teilbereichen per Kahn absolvieren. Hinter der Wilden Klamm steigt der gelbe Wanderweg aus der Klamm empor und zweigt in die blaue Markierung. Auf dieser gelangen wir zu unserem Ausgangspunkt, Mezní Louka (Rainwiese).



 

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Jetřichovické vyhlídky (Dittersbacher Aussicht), Loupežnický hrádek (Wüstes Schloss) (Šaunštejn (Schauenstein)), Vysoká Lípa/Hohenleipa, Dolský mlýn (Grundmühle), Jetřichovice (Dittersbach) (15 km). Der beste Ausgangspunkt für diesen Ausflug ist Jetřichovice (Dittersbach). Jetřichovice (Dittersbach) erreichen wir von Brtníky (Zeidler) aus mit dem Bus über Kyjov (Khaa), Doubice (Daubitz), Chřibska (Kreibitz), Rynartice (Rennersdorf). (19 km, Vorsicht es geht über eine Straße 3. Grades mit vielen Kurven). Von Jetřichovice (Dittersbach) aus steigen wir steil nach oben auf der roten Markierung auf den Aussichtsfelsen Mariina skála (Marienfelsen), der schon von Jetřichovice (Dittersbach) aus sehr gut zu sehen ist (kleines Häuschen auf dem markanten Felsvorsprung). Weiter geht es über die Aussicht wilhelmswand Vilemínina stěna (Wilhelminenwand) und Rudolfův kámen (Rudolfsstein) (wieder ein Häuschen auf dem Felsplateau, Zugang über Leitern und Treppen). Vom Rudolfuv gehen wir entlang der roten Markierung bis zur Siedlung Pohovka (Kreuzung). Wir folgen dem roten Wanderweg quer über den Hang des Hügels Koliště (Golisch) (schöne Aussicht). Die rote Markierung schließt sich jetzt der Böhmischen Straße an(historischer Weg, der zur Staatsgrenze führt) und nach einer Weile biegen wir in den Abzweig zur Felsenburg Šaunštejn (Schaunstein) ein (Vorsicht beschwerlicher Zugang). Hier erschließt sich uns ein wunderschöner Ausblick in die Umgebung. Nach diesem kleinen Abstecher zur Burg biegen wir nun auf die gelbe Markierung ein, die uns zur Gemeinde Vysoká Lípa (Hohenleipa) führt (Einkehrmöglichkeit). Wir folgen der gelben Markierung durch Vysoká Lípa (Hohenleipa) und können dabei die Volksarchitektur und das malerische Panorama um die Gemeinde bewundern. Die gelbe Markierung geht nun in die blaue über, auf der wir Richtung Dolský mlýn (Grundmühle) wandern. Hinter der Gemeinde, kurz nachdem wir den Wald erreicht haben, geht es bergab durch Felsschluchten bis zum Flüsschen Kamenice (Kamnitz). Hier finden wir die romantischen Ruinen der Dolský mlýn (Grundmühle) (hier wurden einige Szenen von Pyšné princezny/Die stolze Prinzessin gedreht). Ein Stück hinter Dolský mlýn (Grundmühle) führt uns der blaue Wanderweg über in Fels gehauene Stufen zu einer Kreuzung mit gelber Markierung. Wir biegen ab und die gelbe Markierung führt uns durch das Tal entlang des klaren Jetřichovická Bla (Dittersbacher Weißbach) bis zu unserem Ausgangspunkt, Jetřichovice (Dittersbach).
Achtung: diese Strecke ist schön, aber durch die Höhenunterschiede sehr anstrengend. Man kann sie auch abkürzen (man kann z.B. nach Erreichen der Dittersbacher Aussicht von der Siedlung Pohovka aus nach Jetřichovice (Dittersbach) zurückkehren, oder von Jetřichovice (Dittersbach) aus die Dolský mlýn (Grundmühle) besuchen). Auf alle Fälle empfehlen wir Ihnen, wenigstens einen Teil zu absolvieren.


 
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Das Lausitzer Gebirge die Burg Tolštejn (Tollenstein), Jedlová (Tannenberg), Jiřetín pod Jedlovou (St. Georgenthal), štola Jana Evangelisty (Johann-Evangelista-Erbstollen) (7 km). Ausgangspunkt für diese Wanderung ist Jiřetín pod Jedlovou (St. Georgenthal). Von Brtníky (Zeidler) aus erreichen Sie Jiřetín (St. Georgenthal) mit dem Auto (15 km), per Bahn oder mit dem Bus (Umsteigen notwendig). Vom Zentrum von Jiřetína pod Jedlovou (St. Georgenthal) aus gehen wir über den unmarkierten Asphaltwegdurch die Gemeinde Rozhled (ehem. Gemeinde Tollenstein/Tölle) nach dem Wegweiser bis zur Burgruine Tolštejn (Tollenstein). Die Burg Tolštejn (Tollenstein) war im Mittelalter Sitz der Herren von Berka von Duba, die dieses Gebiet einschließlich des heutigen Schluckenauer Zipfels beherrschten. Jetzt ist diese Burg Symbol und Zentrum der sogenannten Tolštejnský panství (Tollsteiner Herrschaft), das ein touristisches Gebiet darstellt. Das Projekt Tolštejnský panství (Tollsteiner Herrschaft) dient zur Werbung für dieses Gebiet und zur Unterstützung des Fremdenverkehrs. Die Ruine ist zugänglich und von hier aus bietet sich ein prächtiger Blick in die Umgebung. Nach dem Aufstieg zur Burg Tolštejn (Tollenstein) setzen wir unsere Wanderung auf dem rot markierten Wanderweg fort und erreichen so den Gipfel des Jedlová (Tannenbergs) (780 m ü. NN). Hier steht ein für Besucher begehbarer Aussichtsturm mit einem herrlichen Panorama des Lausitzer Gebirges, der Böhmischen und der Sächsischen Schweiz, in der Ferne grüßen das Isergebirge, das Riesengebirge, Hügelland am Roll und das Böhmische Mittelgebirge. Auf dem Gipfel gibt es auch eine Einkehrmöglichkeit. Vom Jedlová (Tannenberg) gelangen wir über die rote Markierung abwärts, bis wir zu einer ersten Kreuzung kurz unterhalb des Gipfels gelangen. Wir folgen der roten Markierung nach rechts und gelangen zu einer Kreuzung mit der grünen Markierung. Entlang des grünen Wanderweges wandern wir abwärts Richtung Jiřetín (St. Georgenthal). Der Weg führt uns über den Křížová hora (Kreuzberg) mit der Kapelle und dem Kreuzweg bis auf den Marktplatz in Jiřetín (St. Georgenthal). Wir wollen die örtliche Sehenswürdikeit besuchen den štolu Jana Evangelisty (Johann-Evangelista Erbstollen), wir folgen der Hauptstraße nach links. Hinter der Gemeinde befindet sich der ehemalige Kuhstall, wo man auch den Eingang zum Stollen findet (mit Begleiter, Zutritt für Kinder ab 10 Jahren, Betrieb Mai-Oktober). Die Stollen in der Umgebung, von denen nur dieser zugänglich ist, zeugen von der Arbeit der Bergleute im Mittelalter (hier wurde Silber, Kupfer, Blei und Zinn abgebaut). Für diejenigen, die die Geschichte des Bergbaus in der Umgebung von Jiřetín (St. Georgenthal) interessiert, gibt es einen Lehrpfad durch den údolí Milířky (Kohlhau) und auch eine Ausstellung im örtlichen Berwerksmuseum. Mehr Informationen erhalten Sie in der Informační střediska (Stadtinformation) in Jiřetín pod Jedlovou (St. Georgenthal) (Tel. +420 412 379 336).